FC Penzing – TSV Bernbeuren 4:3 (1:0)
22. Spieltag, 11.10.2020
Mit einer stark verbesserten Mannschaftsleistung im Vergleich zum Vorsonntag holte sich die Heimmannschaft einen hoch verdienten “Dreier“.  Penzing bestimmte von Beginn an das Spiel. Frühes Pressing schon in des Gegners Hälfte ließ den Gästen kaum Raum zum Spielaufbau. Neuhaus und Sedlmaier sorgten mit druckvollem Spiel über die Außenbahn immer wieder für Torgefahr.  Trotzdem resultierte der Führungstreffer für den FCP aus einem Distanzschuss von Jonas Wille. Bis zur Halbzeit versäumte es die Platzelf ihre Überlegenheit in Tore zu verwandeln.  Zu bemängeln waren immer noch zu viele schludrige Abspielfehler und zu langes Ballhalten. Bernbeuren hatte in dieser Phase aber nicht die Qualität dies auszunützen. Kurz nach Wiederbeginn zeigte jedoch Torjäger Josef Noder seine Qualität als er einen Abwehrfehler der Gäste eiskalt zum 2:0 bestrafte. Wer nun glaubte, dass die Partie gelaufen sei, sah sich getäuscht. Bernbeuren gab sich nie auf. Natzeder flog in eine weite Hereingabe und verkürzte per Kopf zum 2:1. Die Gäste spielten zunehmend druckvoller und Penzing zeigte sich beeindruckt. Es wurden weniger Zweikämpfe gewonnen, der Spielfluss schien verloren. Wiederum Natzeder nützte eine Verwirrung im Penzinger Strafraum zum Ausgleich. Beide Teams gaben sich mit dem Remis nicht zufrieden. Nach einer sehenswerten Kombination brachte Moritz Sedlmaier die Platzherren mit einem fulminanten „Knaller“ wieder in Führung. Josef Noder erhöhte Minuten später sein Torkonto mit einem weiteren Treffer in der 89. Minute zum scheinbar sicheren Endstand von 4:2.  Weit gefehlt! In der Nachspielzeit verkürzte Schmölz nach einer harten Attacke am guten Torhüter Greger  zum 4:3 Endstand.
Fazit: Mit einem engagierten Auftritt  aller Spieler zeigte der FC Penzing was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Auffällig ist jedoch, dass man in den vergangenen Spielen zu viele Gegentreffer kassiert hat. Hier besteht in der Zukunft starker Handlungsbedarf. (gema)
Bericht von Bernbeuren:
Trotz einer starken Leistung fuhr der TSV Bernbeuren aus Penzing mit leeren Händen nach Hause. Trainer Daniel Deli findet dennoch lobende Worte für sein Team.
Dieses Mal hat alles gestimmt für Daniel Deli. „Einstellung und Kampfbereitschaft waren da“, lobte der Trainer des TSV Bernbeuren seine Kreisliga-Fußballer. Allerdings vergaßen es seine Kicker, sich für ihre Vorstellung beim FC Penzing auch zu belohnen. Nach einem beherzten Spiel standen die Gäste mit leeren Händen da. Mit 4:3 (1:0) behauptete sich der Aufstiegsaspirant. „Die waren unfassbar effektiv“, zog Deli seinen imaginären Hut vor den Platzherren, die aus ihren Chancen das Optimum herausholten. Seinem Team fehlte diese Konsequenz, weshalb es trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs zum 2:2 dann doch keine Punkte zu holen gab. Bis dahin lieferten sich beide Kontrahenten eine atemberaubende Begegnung, die in Yunis Widholz einen souveränen Leiter besaß. „Der war echt bockstark“, verneigte sich Deli vor dem Schiedsrichter. „Immer auf Ballhöhe, immer kommunikativ, toll.“ Toll war aber auch, wie sich seine Elf nach dem 0:2-Rückstand zurück ins Spiel kämpfte. Dabei fehlten mit Marius und Johannes Birk verletzungsbedingt zwei wichtige Akteure. Mit einem Doppelschlag innerhalb von fünf Minuten glich Adrian Natzeder aus. Alles war wieder offen und Bernbeuren bastelte an der großen Überraschung. Doch Natzeder vergab nicht nur die Möglichkeit zum Hattrick, sondern auch die Gelegenheit zum 3:2. Michael Boos, der nach der Pause eingewechselt wurde, hatte ebenfalls kein Glück.
Und so riss der Fußballclub wieder das Spiel an sich und entschied das Match in der Schlussphase für sich. Moritz Sedlmaier und Josef Noder machten alles klar. Der Anschlusstreffer von Martin Schmölz in der Nachspielzeit fiel zu spät, denn gleich darauf war Schluss. „Ich bin nicht unzufrieden“, gab es für Deli nichts zu kritisieren. Nur eines wurmte ihn eben dann doch: „Keiner verliert gern.“  
Penzing spielte mit:
Greger Ferdinand, Bretthauer Thomas, Neuhaus Daniel, Wille Jonas, Noder Josef, Müller Martin, Sedlmaier Moritz, Osowski Daniel (12. Nichelmann Felix), Nichelmann Sebastian, Dietmaier Niclas, Kramer Thomas (71. Macierzynski Kacper).
Bernbeuren spielte mit:
Meyer Wolfgang, Glatzel Daniel, Grotz Christian, Zugmaier Lukas, Lerchenmüller Roman, Natzeder Adrian, Hofmann Simon, Kelz Florian (33. Jäger Manuel; 46. Boos Michael), Schwarz Ludwig, Schmölz Martin, Landes Patrick .
Tore:
1:0 Wille (18.)
2:0 Noder (54.)
2:1 Natzeder (65.)
2:2 Natzeder (71.)
3:2 Sedlmaier (83.)
4:2 Noder (89.)
4:3 Schmölz (90+2)
Gelbe Karte:
Neuhaus, Nichelmann F. (Penzing)
Glatzel, Zugmaier, Schwarz (Bernbeuren)
Zuschauer:
150
Schiedsrichter:
Yunis Wildholz (Pöcking)