SC Fürstenfeldbruck – FC Penzing 1:0 (0:0)
23. Spieltag, 30.03.2019

In einer ereignisarmen Begegnung behielt am Ende der SC Fürstenfeldbruck gegen den FC Penzing mit einem schmeichelhaften 1:0-Sieg die Nase vorne. Beide Teams zeigten über die ganze Spieldauer, warum sie im Keller der Liga stehen. Hüben und drüben entstanden aus den Bemühungen, spielerische Akzente zu setzen, kaum mehr als eine Handvoll ungefährlicher Torsituationen. So resultierte auch der einzige Treffer aus einem kapitalen Fehlgriff des Penzinger Keepers nach einer Ecke der Brucker –die Rettungsaktion der Abwehrspieler kam zu spät.
Der FCP scheiterte wieder einmal an der mangelnden Passqualität. Kaum einmal gelang das finale Zuspiel in die Spitze, zu groß war die Lücke zwischen Abwehr und Angriff. Auch die Gastgeber zeigten sich in ihren spielerischen Fähigkeiten sehr limitiert. Trotzdem verstanden sie es, die Schlussoffensive der Gäste mit kleinen Fouls und schauspielerischen Einlagen schadlos zu überstehen. „Quo vadis Penzing“? Diese Frage werden Trainer und Mannschaft mit einer deutlichen Leistungssteigerung schon im Heimspiel am Mittwoch gegen Denklingen beantworten müssen.
Bericht von Fürstenfeldbruck:
Mit 1:0 behielt die Elf von Trainer Saki Kiourkas die Oberhand im Kellerderby gegen den FC Penzing, konnte aber trotzdem nicht den seit September gepachteten direkten Abstiegsrang verlassen. Nach der ungeschriebenen Regel „Ändere nie eine siegreiche Mannschaft“ traten die Kreisstädter gegen Penzing mit der gleichen Anfangsformation wie vor einer Woche beim 1:0-Sieg in Denklingen an. Und erneut war John Edebiri der Matchwinner. Diesmal traf er nicht mit einem Strafstoß, sondern in der 58. Minute im Anschluss nach einem Eckball mit dem Kopf. „Wir haben mehr gewollt“, sagte Kiourkas nach dem Spiel. „Das hat den Ausschlag gegeben. Wir waren kämpferisch und läuferisch definitiv die bessere Mannschaft auf dem Platz. Wir hätten in den zweiten 45 Minuten nur befreiter aufspielen müssen. Dann wäre ein 2:0 oder auch ein 3:0 drin gewesen.“ 
Penzing spielte mit.
Teufl David, Bretthauer Thomas (85. Herl Fabian), Nichelmann Felix, Noder Josef, Müller Martin, Haag Philipp, Nichelmann Sebastian, Greubel Martin, Adam Maurus, Dietmaier Niclas (67. Thalmayr Johannes), Kramer Thomas (71. Osowski Daniel).
Fürstenfeldbruck spielte mit:
Adam Anil, Cakir Kopic Mate, Spahic Dzemil, Madar Tamas (64. Halfa Toga Djamal), Rrustemi Amend (95. Seye Samba), Edebiri John, Gröger Luis, Medjessirbi Taophik, Spehat Aleksandar, Tefir Ayhan, Ambrus Ferenc.
Tore:
1:0 Edebiri (58.)
Gelbe Karte:
Nichelmann F., Müller (Penzing)
Rrustemi, Edebiri, Spehar (Fürstenfeldbruck)
Zuschauer:
35
Schiedsrichter:
Yannick Eberhard (München) 1. Assi: Tom Becker; 2. Assi,: Ferdinand Zurek.