17. Spieltag, 28.10.2017, Beginn 16:00 Uhr
SC Fürstenfeldbruck – FC Penzing 2:1 (0:1)
Auswärts klappt es einfach nicht.
Auf den ersten Auswärtssieg müssen die Penzinger weiter warten – auch in Fürstenfeldbruck unterlag die Mannschaft von Roland Krötz. Zwar knapp mit 1:2, aber Niederlage bleibt eben Niederlage. Dabei hatten sich die Penzinger viel vorgenommen, noch gut in Erinnerung war die 1:5-Heimpleite gegen die Brucker, die wollte man eigentlich ausbügeln.
Zunächst sah es auch ganz gut aus. Denn durch ein „Geschenk“ gelang Penzing die Führung: Einen eher harmlosen Schuss ließ der Brucker Keeper abklatschen und Josef Noder staubte zum 1:0 ab (11.). Aber schon bis zur Pause bekamen die Penzinger immer mehr Probleme: Immer mehr Zweikämpfe gingen verloren und auch die nötige Einstellung kam immer mehr abhanden – obwohl, oder vielleicht weil die Gastgeber mit einer Not-Elf antraten, wehrten sie sich nach Kräften und kauften Penzing immer mehr den Schneid ab.
Das setzte sich in der zweiten Halbzeit weiter fort. In der 60. fiel der Ausgleich, doch ein Aufbäumen von Penzing blieb aus. Zu diesem Zeitpunkt ahnte Krötz bereits, dass man das Spiel verlieren würde, und er sollte recht behalten: In der 78. gelang den Gastgebern der 2:1-Siegtreffer. Enttäuschend für Roland Krötz war nicht nur das Ergebnis, auch das Auftreten seiner Mannschaft. „Ich hätte mir in diesem wichtigen Spiel einen viel couragierteren Auftritt gewünscht“, sagt Krötz. Noch am Freitagabend waren er und einige seiner Spieler in Kaufering gewesen – da hätte man sich von der Art, wie der VfL Fußball spielt, gerne etwas abschauen dürfen, meint der Penzinger Trainer. (mm)
Bericht von Fürstenfeldbruck:
Bericht von Fürstenfeldbruck:
Nach der Pause bläst der Sturm zum Angriff
Bloß gut, wird sich Manager Alfred Thurner sagen, dass er die Partie nicht, wie zunächst angedacht, wegen Personalnot abgesagt hat. Denn nach drei Niederlagen in Serie errang der SC Fürstenfeldbruck mit einem 2:1-Heimsieg über den FC Penzing wichtige drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Dank einer Leistungssteigerung nach der Pause machte die Elf von Michael Westermair einen frühen 0:1-Rückstand wett. Nachdem Schlusspfiff sprach der Trainer von einem glücklichen, aber verdienten Sieg. Durch den Erfolg verkürzte der SCF den Abstand zu Penzing auf einen Punkt und hat zugleich wieder Anschluss ans untere Tabellenmittelfeld gefunden.
 Von dem Elan beim 5:1-Hinspielsieg vor einigen Wochen in Penzing war allerdings in den ersten 45 Minuten nichts zu sehen. Bruck agierte verunsichert, die Gäste gaben den Ton an. Zur Führung benötigten sie allerdings einen Riesenklops von SCF-Keeper Maxi Knobling. Der ansonsten sichere Schlussmann ließ den Ball aus seinen fangbereiten Armen abprallen und ermöglichte den Gästen so erst das 1:0. „Penzing hätte das 2:0 machen können, dann wäre es für uns schwer geworden“, stellte Westermair zur Pause fest.
Doch nicht nur Knobling steigerte sich im weiteren Verlauf und machte seinen Fehler mehrmals gut. Auch die Teamkollegen legten einen Gang zu. Für den blassen Shqiprim Rexhepi kam in den zweiten 45 Minuten Ilija Sivonjic. Trotz dreiwöchiger Verletztungspause sorgte der Ex-Profi von Dinamo Zagreb für mehr Gefahr im Penzinger Strafraum. Das Risiko, dass Westermair mit der Einwechselung einging, zahlte sich aus. Mit einem Flachschuss erzielte der Kroate das 1:1 und bereitete das 2:1 von Marcel Berger vor. „In den zweiten 45 Minuten haben wir mehr Tempo gemacht und sind vorne aggressiver drauf gegangen“, analysierte Westermair. Das habe letztlich die Wende gebracht. „Auch wenn der Sieg insgesamt glücklich war, so freut es mich für die Mannschaft. Die haben es verdient“, atmete der Trainer mit einem Blick auf die Tabelle durch.

Penzing spielte mit:
Forstner Dominik, Nichelmann Felix (83. Sedlmaier Moritz), Frei Jürgen, Herl Fabian (64. Hasche Michael), Noder Josef, Dusch Christof, Holdenrieder Maximilian, Osowski Daniel (56. Haag Philipp), Adam Maurus, Ritvo Zachary, Dietmaier Niklas.
Fürstenfeldbruck spielte mit:
Knobling Maximilian., Ostarhild Julius, Schöler Tobias, Madar Tamas, Berger Marcel (80. Batzer Valoenzin), Ranftl Sebastian, Straun Matthias, Cmak Ivan, Rexhepi Shqiprim (46. Sivonjic Illja), Demmer Yannick, Paluca Kristian (89. Seemüller Michael).
Tore:
0:1 Noder (11.)
1:1 Sivonjic (60.)
2:1 Berger (78.)
gelbe Karte:
Nichelmann, Frei (Penzing)
Cmac, Demmer, Paluca (Fürstenfeldbruck)
Zuschauer:
75
Schiedsrichter:
Vitus Waibel (Seeshaupt); 1. Assi: David Feistauer; 2. Assi: Matthias Bartl