Am Sonntag bekommen es die Penzinger wieder mit dem Schlusslicht zu tun – nachdem Roland Krötz und seine Mannschaft vergangenes Wochenende in Untermenzing verloren hatten, rutschte Lenggries auf den letzten Platz, und der SC ist ab 15 Uhr Penzing zu Gast. Das Hinspiel hatten die Penzinger mit 3:0 verloren. Der SC Lenggries hat sich noch nicht aufgegeben – rein theoretisch kann er es auch noch auf den Relegationsplatz schaffen, Penzing muss also auf der Hut sein.
Vorschau von Lenggries:
Seit der 2:3-Niederlage während der Woche in Planegg ist der Abstieg des Lenggrieser SC so gut wie sicher. „Eine Rettung ist fast nicht mehr möglich“, glaubt Sebastian Biagini.
Doch der Teamsprecher macht vor dem Spiel am Sonntag (15 Uhr) beim FC Penzing deutlich: „Die Saison wird anständig zu Ende gespielt. Es sind noch zwölf Punkte zu vergeben, einige davon wollen wir holen.“ Schon aus dem Lechraingebiet wollen die Lenggrieser nicht mit leeren Händen zurückkehren. Kein leichtes Vorhaben, denn die Gastgeber stecken selbst tief drin im Abstiegsstrudel. „Die stehen richtig unter Zugzwang. Sicherlich treffen wir auf eine hoch motivierte Truppe, die aber auch nervös auftreten könnte“, glaubt Biagini, der wegen einer Zerrung selbst nicht mitwirken wird. Aus privaten Gründen fehlt außerdem Robert Pichler. Das Hinspiel haben die Lenggrieser mit einem 3:0-Sieg für sich entschieden. An eine ähnlich klare Angelegenheit glaubt Biagini diesmal nicht, ein knapper Auswärtssieg ist für den verhinderten Defensivspieler jedoch vorstellbar. Die Mannschaft von Trainer Roland Krötz hat zwar ihr Spiel am vergangenen Wochenende beim SV Untermenzing 1:3 verloren, doch davor fünf Partien in Folge immer gepunktet. Dabei tat sich besonders Josef Noder hervor, der es immerhin schon auf 17 Saisontore gebracht hat. Biagini: „Ein gefährlicher Angreifer, ein extra Bewacher wird dafür aber nicht abgestellt.“ Da vertrauen die Lenggrieser ganz auf ihre recht stabile Hintermannschaft, die nach der Winterpause dafür sorgte, dass nur eine Partie mit zwei Toren Unterschied verloren ging. Alle anderen Niederlagen fielen mit einem Tor Differenz stets knapp aus. „Das ist schon bitter, da wäre oft der eine oder andere Punkt möglich gewesen“, meint Biagini. Doch nun ist der Blick nach vorne gerichtet. „Wir werden uns nicht mit Larifari aus der Bezirksliga verabschieden.“ Und noch ein wenig weiter nach vorne geschaut, ist Biagini überzeugt: „Nächste Saison werden wir wieder voll angreifen. Meines Wissens bleibt die Mannschaft, egal was passiert, komplett zusammen. Und kommende Woche wird der Vorstand ein Gespräch mit dem Trainer führen.“