11. Spieltag, 16.10.2016, Beginn 15:00 Uhr
FC Penzing  –  1.SC Gröbenzell  0:3 (0:2)   
Penzing spielte mit:

Forstner Dominik, Nichelmann Felix, Herl Fabian, Malicki Kristofer, Adam Maurus (62. Dusch Christof), Leszczynski Marco, Noder Josef, Sedlmaier Moritz, Haah Philipp, Holdenrieder Maximilian, Dietmaier Niklas. 
Gröbenzell spielte mit:
Schuhmann Andreas, Schuhmann Kukas, Wiesmayer Tobias, Hofbauer Christopher, Hösch Quirin, Obermayr Florian, Breuckmann Christian, Kewitz Oliver, Schäfer Peter (11. Groß Andreas (71. Heckl Lukas), Feldbauer Thomas, Zimmermann Michael (57. Mayer Thomas).
Tore:

0:1 Hösch (25.)
0:2 Hösch (41.)
0:3 Kewitz (60.)
gelbe Karte:
Nichelmann (Penzing)
Kewitz, Groß (Gröbenzell)
Zuschauer:
175
Schiedsrichter:
Fabian Kraft (Reichling)

Penzing eigentlich ohne Aussicht auf einen Sieg !
Das war nicht der FC Penzing aus den vergangenen Spielen, dies mussten die Experten und treuen Zuschauer erfahren. Relativ relaxet wurde damit auch  die Niederlage hingenommen. Da einige Spieler glaubten das es statt mit 100 % mit weniger geht, war es kein Wunder das man gegen die taktisch gut eingestellten Gäste unterlag. Gröbenzell lieferte eine lupenreine 4:4:2 Taktik ab, gegen die Penzing praktisch nichts machen konnte. Dazu kamen noch viele induviele Fehler einiger Leistungsträger. Zu dem machte sich das Fehlen von Jürgen Frei in der an diesem Tage unsichereren Abwehr von Penzing bemerkbar, vor allem beim Kopfballspiel. Die Gegentore waren eigentlich alle vermeidbar und waren das Ergebnis schlechter Abwehrarbeit. Penzing kam auch kaum einmal richtig in die Zweikämpfe und zudem litt das Spiel unter dem schlechten Abspiel und dem Spiel zu sehr durch die Mitte. Mit hohen Bällen in die Mitte war die Gröbenzeller Abwehr kaum zu bezwingen und Josef Noder war viel zu viel auf sich alleine gestellt um diese Abwehr in Verlegenheit zu bringen. So blieb der Gästetorwart weitgehend beschäftigungslos. Torgelegenheiten für Penzing waren Mangelware und man hätte noch drei Stunden spielen können und hätte kein Tor erzielt. Die ersten Minuten im Spiel hatte Penzing eine leichte Feldüberlegenheit ohne allerdings zu Chancen zu kommen. Diese Chance zu einem Tor  hatten die Gäste in der 8. Min. nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld, als dieser nicht konsequent abgewehrt wurde und Christopher Hofbauer am linken Fünfereck an den Ball kam und sein Schuss am Außennetz landete. Dies hätte eigentlich als Warnschuss für Penzing sein müssen. Penzings erste einigermaßen ansprechende Torchance war in der 17. Min. als Josef Noder schön freigespielt wurde und sein Schuss knapp am Tor vorbei ging. Dann ging es ab der 25. Min. für Penzing auf die Verliererstrasse. Einen Freistoß aus dem Mittelfeld, ausgeführt von Oliver Kewitz, ließ der an diesem Tage unsicher wirkende Tw Forstner nach vorne abprallen und der mitgelaufene Quirin Hösch brauchte den Ball nur noch über die Linie zu schieben. 4 Min. später erneut eine große Gelegenheit für die Gäste durch Oliver Kewitz, der das Laufduell gegen Kristofer Malicki gewann und alleine vor Tw Forstner stand und dieser aber seinen Fehler wieder gut machte und im den Ball vom Fuß abluchste. In der 30. Min. eine Minichance für Penzing als nach einer Flanke von Moritz Sedlmaier Maurus Adam am Strafraumeck zum Schuss kam, doch dessen Schuss ging knapp über die Querlatte. Dann gab es wiederum Freistoß für die Gäste, wiederum aus dem Mittelfeld und, und wiederum war Penzings Abwehr nicht im Bilde, Florian Obermayr köpfte am Fünfereck nach innen und erneut stand Quirin Hösch völlig frei und drückte den Ball aus fünf Meter zum 0:2 über die Linie.
Auch in Halbzeit zwei zeigten die Gäste das bessere Spiel und Penzing bemühte sich zwar, wenn auch nur halbherzig und dies war einfach zu wenig. Das Abspiel und Zweikampfverhalten ließen nach wie vor zu wünschen übrig. Es war kein Mumm im Zweikampf, kein Durchsetzungsvermögen zu erkennen und so war es kein Wunder als die Gäste mit dem 3:0 in der 60. Min. die Weichen endgültig auf Sieg stellten. Wiederum half die Abwehr tatkräftig mit, den Schuss von Quirin Hösch aus 16 Meter ließ Tw Forstner erneut nach vorne abprallen und der mitgelaufene Kewitz Oliver brauchte den Ball nur mehr über die Linie zu befördern. In der 75. Min. gab es Freistoß für Penzing nach einem Foul an Maximilian Holdenrieder, dem beste Penzinger an diesem Tag, Der Schuss von Felix Nichelmann wurde von Tw Schuhmann mit einiger Mühe abgewehrt. Das Spiel wurde daraufhin von Penzing abgehakt und die Gäste beschränkten sich darauf den Ball zu kontrollieren. Penzing traf in der 85. Min. durch Josef Noder aus spitzen Winkel noch den Außenpfosten und Christof Dusch sorgte mit einem schönen Schuss aus 25 Meter nochmals etwas Gefahr für das Gästetor.
Fazit: 
Penzing sollte aus dieser Niederlage lernen das man ohne den nötigen Einsatz und Siegeswillen kein Spiel in der ziemlich ausgeglichenen Kreisliga gewinnen kann. Am Sonntag steht bereits die nächste große Aufgabe für Penzing in Denklingen an. Um beim selbsternannten Aufstiegsfavoriten einigermaßen ungeschoren davon zu kommen, bedarf es einer gewaltigen Leistungssteigerung.
Bericht von Gröbenzell:
Der SC Gröbenzell erfüllt in der Kreisliga die Rolle, die in der Bundesliga der Frankfurter Eintracht zugefallen ist. Die Amateure von Trainer Rainer Lohr siegten bei Spitzenreiter FC Penzing ebenso überraschend mit 3:0 wie sich die Bayern-Profis mit einem Remis begnügen mussten. Es war bereits der vierte Sieg in Folge für den Sportclub. „Eine überragende Leistung“, jubelte Lohr. Aber auch der Übungsleiter bekam Lob von seinen Spielern: „Das war eine taktische Meisterleistung des Trainers“, meinte Lukas Schuhmann. Der Laudator selbst hatte Penzings Top-Torjäger Josef Noder fast komplett aus dem Spiel genommen. Das 1:0 nach 26 Minuten markierte Quirin Hösch. Der 20-Jährige reagierte blitzschnell, als Penzings Tormann einen 25-Meter-Freistoß von Oliver Kewitz abprallen ließ. Fünf Minuten vor der Pause war erneut Hösch zur Stelle. Diesmal wurde er von Florian Obermayr bedient, der uneigennützig auf Hösch ablegte. Nach 60 Minuten durfte sich dann auch Kewitz in die Trefferliste eintragen. Das Tor war eine Kopie des 1:0, nur das diesmal Hösch der Vorbereiter war.