FC Penzing – FT Jahn Landsberg 1:1 (0:0)
1. Spieltag, 26.07.2019

Elfmeter rettet Penzing ein Unentschieden
Durch einen verwandelten Foulelfmeter in der 90. Min. konnte Penzing noch einen Punkt retten. In einem nicht gerade hochklassigen Kreisligaspiel trennten sich leistungsgerecht im Lokalderby Penzing und Jahn Landsberg mit 1:1. Bei hochsommerlichen Temperaturen begann Jahn das Spiel forsch und hatte auch einige Möglichkeiten um in Führung zu gehen. Penzing bekam in den ersten 10 Min. keinen Zugriff auf das Spiel und hatte Glück als der gut leitende Schiedsrichter nach einem Foul von Tw Wiedemann am freigespielten Yannik Dillinger beide Augen zudrückte und den fälligen Elfmeterpfiff verweigerte. In der 10. Min. kam Stefan Rid nach einem Abwehrfehler von Thomas Kramer alleine vor Tw Wiedemann zum Torschuss, doch dieser verkürzte geschickt den Winkel und konnte zur Ecke abwehren. Im Gegenzug bekam Penzing einen Freistoß am gegnerischen Strafraum zugesprochen und diesen führte Josef Noder aus, doch für seinen schon geschlagenen Tw rettete ein Abwehrspieler mit Kopfball aus dem Tordreieck und verhinderte die Führung für Penzing. Jahn blieb aber weiterhin gefährlich und brachte die Abwehr von Penzing einige mal gehörig in Verlegenheit. Penzing konnte nur sporadisch kontern und so ein Konter brachte Penzing eine gute Torgelegenheit ein, als Tw Wiedemann einen gefährlichen Schuss gerade noch zu Ecke abwehren konnte. In der 21. Min. verfehlte Alexander Wagner aus 10 Meter alleine vor Tw. Wiedemann, um seine Farben in Führung zu bringen, als er knapp am Eck vorbei zielte. Allmählich kam Penzing besser in das Spiel und hatte auch seine Gelegenheiten um ein Tor zu erzielen. In der 25. Min. war Josef Noder alleine vor Tw Wiedemann, dem besten Landsberger Spieler, doch er scheiterte an diesem. Jahn ließ dann ab der 35. Min. nach und Penzing konnte sich einige Vorteile schaffen. So rettete die Latte in der 39. Min. für Jahn, als Josef Noder mit seinem Kopfball nach einer Ecke nur die Querlatte traf. Bis zur Halbzeit verflachte das Spiel immer mehr, da beide Mannschaften bei über 33 Grad heißen Temperaturen ihr Anfangstempo nicht mehr halten konnte.
In der zweiten Hälfte dauerte es bis zur 55. Min. als es wieder einmal eine sehenswerte Aktion gab, als Fabian Herl mit einem herrlichen Schuss aus 25 Meter knapp am Tor vorbei zielte. In der Folge verlor das Spiel immer mehr an Qualität. Penzing hatte nun zwar ein Übergewicht im Mittelfeld, aber die Angriffe waren zu harmlos um zu Torchancen zu kommen. Diese ergaben sich nur mit Schüssen aus der zweiten Reihe, so in der 65. Min. als ein schöner Schuss von Daniel Neuhaus von Tw Wiedemann mit Bravour zur Ecke abgewehrt wurde. Jahn stand in der Folge nur noch hinten drin und hatte keine Mühe die durchsichtigen Angriffe von Penzing abzuwehren. Jahn verlegte sich auf ein Konterspiel und hatte mit diesem Mittel Erfolg um gegen die schlecht gestaffelte Abwehr von Penzing zu Torchancen zu kommen. Eine von diesen Chancen wurde in der 78. Min. von Liatsopoulos Nikolaos genützt der einen Querpass von Yannik Dillinger nur noch in das Tor schieben musste. Penzing bemühte sich um den Ausgleich und hatte in der 82. Min. durch Simon Schneider eine Gelegenheit, der aber am überragenden Tw Ludwig scheiterte. Als alles schon mit einer Penzinger Niederlage rechnete, kam in der 90. Min. ein langer Ball aus dem Mittelfeld zu Josef Noder in den Gästestrafraum und dieser wurde von Florian Gerg von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Felix Nichelmann zum insgesamt gerechten Unentschieden.
Das Spiel aus Sicht von Jahn Landsberg

Bitteres Unentschieden für die FT Jahn Landsberg         
Bis zur 92. Minute hielt die 0:1 Führung für die Gäste, ehe Felix Nichelmann den Bezirksliga-Absteiger mit einem verwandelten Elfmeter rettete. Der Pfiff sorgte für großen Unmut bei den Gästen, wobei Trainer Armin Sanktjohanser meinte, dass „man den schon geben kann“. 
Den einen Punkt hätte man im Lager der Landsberger vor Spielbeginn sicherlich akzeptiert, sahen viele der 250 Zuschauer diese schließlich als klaren Außenseiter. Die erste Halbzeit zeigte aber ein anderes Bild. Landsberg spielte munter nach vorne und hatte deutlich mehr vom Spiel. Penzing kam zwar immer mal wieder in die Nähe des Landsberger Strafraums, wirklich gefährlich wurde es aber nur zweimal. (Unter anderem durch einen Lattentreffer durch Torjäger Josef Noder). Die Jahnler dagegen verzeichneten unter anderem zwei Topchancen, welche jedoch vergeben wurden. Zwei weitere Einschussmöglichkeiten  verweigerte der Schiedsrichter. Zuerst blieb die Pfeife bei einem Foul an Yannik Dillinger innerhalb des Sechzehners stumm und beim anderen mal erkannte der Unparteiische eine Abseitsstellung, jedoch als einziger im ganzen Stadion, was sogar die Anhänger der Heimmannschaft anerkannten. 
In der zweiten Halbzeit zeigte sich zunächst ein anderes Bild. Die Landsberger zogen sich ein wenig zurück und Penzing kam immer besser ins Spiel. Außer ein paar Weitschüssen kam jedoch nicht viel bei raus. Nach gut 70 Spielminuten wollten die Jahnler dann doch wieder ein bisschen mitspielen und kamen durch Yannik Dillinger und Ferat Morina zu zwei richtig guten Torchancen. Wurden diese noch leichtfertig vergeben, machte es Niko Liatsopoulos in der 78. Spielminute besser. Einen tollen Spielzug über Süß und Dillinger, musste der Linksaußen nur noch über die Linie drücken. Der Rest ist schnell erzählt, Penzing versuchte alles und Jahn vergaß zwei gute Kontermöglichkeiten zu nutzen. Als dann schon alle Zuschauer auf den Schlusspfiff warteten, schlug Daniel Neuhaus nochmal einen langen Ball auf Noder, der dann durch Florian Gerg im Strafraum zu Fall gebracht wurde – Elfmeter und 1:1. 
„Generell sind wir selber schuld, weil wir einfach zu viel Chancen vergeben haben. Die zwei Fehlentscheidungen des Schiedsrichters hinterlassen natürlich einen faden Beigeschmack, jedoch müssen wir uns schon ein wenig an die eigene Nase fassen. Trotzdem bin ich stolz auf die Jungs, wir haben hier ein gutes Auswärtsspiel gezeigt.“ So das Fazit vom Landsberger Trainer. 
Penzing spielte mit.
Wiedemann Thomas, Bretthauer Thomas, Nichelmann Felix, Wille Jonas (28. Müller Martin), Noder Josef, Haag Philipp (38. Adam Maurus), Macierzynski Kacper, Abenthum Tim, Neuhaus Daniel (38. Herl Fabian), Schneider Simon, Kramer Thomas.
Jahn Landsberg spielte mit:
Ludwig Tobias, Ulsamer Jannik, Gerg Florian, Rid Stefan, Mantel Felix, Wilhelm Florian, Süß Tobias, Dillinger Yannik (46. Liatsopoulos Nikolaos), Klages Marco (56. Morina Ferat), Wagner Alexander, Theinschnack Oliver (62. Haentsche Robert).
Tore:
0:1 Liatsopoulos (78.)
1:1 Nichelmann F. (90.) Foulelfmeter
Gelbe Karte:
Macierzynski, Müller, Schneider (Penzing)
Theinschnack, Dillinger, Süß, Wagner, Rid, Mantel (Jahn Landsberg)
Zuschauer:
225
Schiedsrichter:
Mert Akoyun (Peiting)