27. Spieltag, 06.05.2018, 15:00 Uhr  
FC Penzing – Lenggrieser SC  2:2 (2:1)
Penzing kommt nicht über Unentschieden gegen den Tabellenletzten hinaus!
Von Anpfiff an spürte  man bei den Platzherren den Druck gewinnen zu müssen. Obwohl schon in der 9.Minute Noder nur durch ein Foul im Strafraum gebremst werden konnte und Nichelmann den Foulelfmeter souverän zum Führungstreffer  einnetzte, kehrte in der Folge keine Ruhe ins Penzinger Spiel. Im Gegenteil…die Gäste zeigten sich nicht geschockt und nützten kleine Unaufmerksamkeiten immer wieder geschickt aus, ohne Torgefahr zu erzielen .Penzings Passverhalten war in dieser Phase mangelhaft. Besonders der Spielaufbau aus der Mitte fand kaum statt. In der 35.Minute führte ein erneutes zögerliches Anlaufen des Gegners zum Ausgleichstreffer durch Maximilian Schmid. Die Penzinger Antwort folgte Minuten später. Nach einem Eckstoß agierte der Gästetorwart noch reaktionsschnell, war aber beim darauffolgenden Eckball geschlagen, als Nichelmann den Ball über die Linie drückte.
Die zweite Halbzeit begann der FCP zielstrebiger. Das Zuspiel kam genauer und Lenggries kam kaum mehr gefährlich vor das Gehäuse der Platzherren. Beide Teams suchten nach der Vorherrschaft im Mittelfeld, Penzing hatte dabei mehr Vorteile. Lenggrieser Gefährlichkeit fand eigentlich nur bei Standards statt. Ein Freistoß in die Mauer des FCP und ein angebliches Handspiel ahndete Schiedsrichter Johannes Angele, der an diesem Tag die einzigen Glanzlichter mit zu vielen unverständlichen Entscheidungen setzte , mit Handelfmeter für den SC. Maximilian Scheck traf zum Ausgleich.
In der letzen halben Stunde erhöhte der FCP den Druck .  Lenggries konterte und Torwart Forstner musste in der 74.Minute einen Fernschuss aus dem Winkel fischen. Danach erspielten und erkämpften sich die niemals aufsteckenden Spieler der Heimmannschaft Chance über Chance.: Noder scheiterte im Alleingang am Torhüter, der Nachschuss wurde von der Linie gekratzt. Eine Abnahme von Hasche streichelte am Pfosten vorbei. Philipp Haag verzog zweimal mit Pech.
Pünktlich nach 90 Minuten Spielzeit, ohne 6 Auswechslungen zeitmäßig zu berücksichtigen, pfiff der Schiedsrichter eine für die Heimelf unbefriedigende Begegnung ab. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob der Punkt Bedeutung erlangt. (gema)
Bericht von Lenggries:
2:2 in Penzing: Abstieg für LSC besiegelt
Gewissheit in Lenggries
Nun helfen auch keine Rechenspiele mehr: Nachdem der Lenggrieser SC am Sonntagnachmittag trotz überlegenem Auftreten nicht über ein 2:2 (1:2) beim FC Penzing hinauskam, muss die Mannschaft von Willy Link den Gang in die Kreisliga antreten.
Penzing/Lenggries – „Es ist bitter. Wir waren spielerisch und technisch wieder einmal klar überlegen“, sagt Link. „Aber es ist symptomatisch für die ganze Saison in der Bezirksliga, dass wir es trotzdem nicht schaffen, gegen Penzing zu gewinnen, das selbst gegen den Abstieg kämpft.“ Den sehr nervösen Gastgebern – der FC hat sich durch den Punktgewinn auf den Nichtabstiegsplatz elf gerettet – reichten zwei Standards, um mit 2:1 zur Pause in Führung zu gehen. Zunächst blieb LSC-Keeper Florian Schauer nur die Notbremse, um einen Penzinger Angriff zu vereiteln. Den Elfmeter verwandelte Felix Nichelmann (8.), der später auch das 2:1 (38.) erzielte. Zwischendrin zeigte Lenggries, wie es gehen könnte: Eine schöne Kombination nach vorne, Toni Berger legte im Strafraum mit viel Übersicht quer zu Max Schmid, der zum 1:1 vollstreckte. „Das beste Tor des Tages, es könnte so einfach sein“, meint Link. Nach dem Ausgleich bestimmten die Gäste weiter das Spiel, drängten auf die Führung, ohne in Konter zu laufen. „Unsere Defensive stand recht stabil“, lobt der LSC-Coach. Allen voran Florian Adlwarth, der erstmals in der Innenverteidigung aushalf. Trotzdem lief Lenggries kurz nach dem Ausgleich wieder einem Rückstand hinterher. Wenigstens gelang nach dem Seitenwechsel der Treffer zum 2:2, als Max Scheck einen Handelfmeter verwandelte. Es hätte aber locker zu drei Punkten gereicht, meint Link: „Wir hatten mehr Chancen, mehr Ballbesitz, aber nicht mehr Tore“, beklagt der Lenggrieser Trainer. Es haperte erneut im Abschluss des LSC, der etliche Abspielfehler der Gastgeber nicht nutzte. „Wir haben uns häufig schön nach vorne kombiniert, aber es einfach nicht geschafft, den Siegtreffer klar zu machen. Vor dem Tor fehlt uns die Cleverness oder die Kaltschnäuzigkeit.“ Auch wenn es am Abstieg der Lenggrieser aus der Bezirksliga wohl nicht viel geändert hätte: Ein Sieg wäre deutlich besser für die Moral der Mannschaft gewesen.
Penzing spielte mit:
Forstner Dominik, Bretthauer Thomas, Nichelmann Felix, Frei Jürgen, Herl Fabian (77. Freund Michael; 84. Kerner Noah)), Noder Josef, Haag Philipp, Holdenrieder Maximilian, Adam Maurus, Dietmaier Niclas, Kramer Thomas (65. Hasche Michael).
Lenggries spielte mit:
Schauer Florian, Adlwarth Florian, Sonner Rico, Lindner Hans, Hohenreiter M., Adlwarth Stefan (70. Schmid Hans), Berger Anton (79. Sappl Benedikt), Gerg Jakob, Scheck Maximilian (64. Forster Matthias), Gerg Mathias, Schmid Maximilian.
Tore:
1:0 Nichelmann (8.) Strafstoß nach Foul an Josef Noder
1:1 Schmid (36.)
2:1 Nichelmann (38.)
2:2 Scheck (57.)
gelbe Karte:
Nichelmann, Haag, Dietmaier (Penzing)
Sonner, Schauer (Lenggries)
Zuschauer:
130
Schiedsrichter:
Johannes Angele (München); 1. Assi: Felix Zimmermann  2. Assi: Sebastian Schwarz