21.05.2017, Beginn 15:00 Uhr
FC Penzing – SV Mammendorf 3:1 (1:0)
Penzing feiert Aufstieg !
Schaffen die Penzinger heute schon den direkten Aufstieg in die Bezirksliga oder wahren die Gäste ihrerseits die Chancen auf den Meistertitel?
Beide Fragen versprachen einen spannenden Spielverlauf. Zudem traf der stärkste Ligasturm aus Mammendorf auf die beste Abwehr der Kreisliga 2.
Der FCP erwischte einen Blitzstart. Bereits nach 35 Sekunden überraschte ein langer Ball die hoch stehende Abwehr der Gäste. Noder überlupfte den heraus eilenden Torwart zum frühen Führungstreffer. In der Folge verbuchte Mammendorf mehr Ballbesitz ohne gefährlich zu werden. Mit weiten Diagonalbällen auf die Flügel versuchten sie die Hereingaben in Tore zu verwandeln. Die Abwehr der Platzherrn stand sicher und ließ auch Torjäger Heiß keine einzige Chance. Der Tabellenführer erspielte sich immer wieder Chancen durch lange Bälle die gerade noch vom Mammendorfer Torwart geklärt wurden. Nach der Pause glich Daniel Haumayr  mit einem sicher verwandeltem Foulelfmeter aus.  Beide Mannschaften kämpften nun um die Vorherrschaft im Mittelfeld. In der 51. Minute musste Marco Leszczynski mit einer schweren Gesichtsverletzung den Platz verlassen. Minuten später brachte Josef Noder wieder seine Farben durch einen Abstauber in Führung. Penzing ließ nicht locker. Das Tor des Tages schrieb wieder Noder auf sein Konto. Eine sehenswerte Bogenlampe schlug im Mammendorfer Gehäuse ein. Die Vorentscheidung? Im Anschluss musste die Partie unterbrochen werden, da der verletzte Penzinger Spieler Marco Leszczynski per Rettungshubschrauber abtransportiert wurde. In den restlichen Minuten zeigte die Platzelf, dass sie nicht gewillt war den Aufstieg in die Bezirksliga her zu schenken.  Mit dem Schlusspfiff des souveränen Schiedsrichters Rainer Buchner endete eine sehenswerte Partie auf hohem Niveau. (gema)
Das Spiel aus Sicht des SV Mammendorf:
Zwar feierten die Penzinger nach dem Schlusspfiff des souveränen Referees Rainer Buchner (Scheuring) ausgelassen den Aufstieg in die Bezirksliga, doch die Freude war etwas getrübt. Marco Leszczynski musste mit einem Jochbeinbruch mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen werden. “Wir erkennen die Niederlage an. Herzlichen Glückwunsch an den FC Penzing”, zeigte sich Mammendorfs Teammanager Robert Böck als fairer Verlierer. Die Chance über die Relegation nachzuziehen, hat die Mannschaft von Trainer Heiko Nausch ja noch. Relegationserfahren ist der SVM eigentlich, nur nicht im positiven Sinne. Zweimal scheiterte man als Kreisklassen-Zweiter an den jeweiligen Kreisligisten. Selbst wenn es nicht mit dem Aufstieg klappen sollte: “Wir haben als Aufsteiger eine überragende Saison gespielt.” Bis zur Relegation gilt es jetzt, das Selbstvertrauen wieder zurückzuholen. Dieses ging durch die beiden Pleiten gegen Altenstadt und Penzing etwas verloren. Zum Mann des Spiels avancierte Penzings Josef Noder. Der Torjäger erzielte alle drei Treffer. Eiskalt erwischte der 30-Jährige die Gäste bereits nach 25 Sekunden. Mit einem Lupfer aus knapp 25 Metern düpierte er Mammendorfs Keeper Alexander Oestreich. In der Folge spielte nur Penzing. Mammendorf konnte über einige Freistöße für etwas Unruhe im Penzinger Strafraum sorgen. Nach 43 Minuten gelang Johannes Eberle der erste Torschuss für Mammendorf. Nausch schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Sebastian Heiß zog aus 18 Metern ab, FCP-Tormann Dominik Forstner hatte größte Mühe. Der nachsetzende Eberle wurde von Fabian Lutz zu Fall gebracht. Den fälligen Elfer verwandelte Daniel Haumayr sicher (49.). Doch die Hausherren wollten vor knapp 300 Zuschauern den Sack zu machen. Allen voran Noder. Mit einem Abstaubertor stieß der Toptorschütze der Liga das Tor zur Bezirksliga wieder auf (64.). Spätestens nach Noders drittem Treffer (75.) “war bei uns die Luft raus”, meinte Böck. Penzing spielte die Führung locker nach Hause und feierte anschließend

Penzing spielte mit:
Forstner Dominik, Nichelmann Felix, Frei Jürgen, Malicki Kristofer, Leszczynski Marco (51. Herl Fabian), Noder Josef, Dusch Christof, Sedlmaier Moritz (58. Adam Maurus), Haag Philipp (22. Lutz Fabian), Holdenrieder Maximilian, Dietmaier Niclas.
Mammendorf spielte mit:
Oesstreich Alexander, Mueller Christian, Prem Maximilian, Fasching Christian, Gueller Marco, Hoffmann Julian (77. Skoff Florian), Haumayr Daniel, Eberle Johannes (70. Groebl Philipp), Hoffmann Jakob, Heiß Sebastian, Duerrmeier Matthias (58. Urban Manuel).
Tore:
1:0 Noder (1.)
1:1 Haumayr (49.) Foulelfmeter
2:1 Noder (58.)
3:1 Noder (68.)
gelbe Karte:
Fehlanzeige (Penzing)
Fehlanzeige (Mammendorf)
Zuschauer:
290
Schiedsrichter:
Rainer Buchner (Scheuring)