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FC Penzing – TSV Bernbeuren 3:3 (1:0)

FC Penzing – TSV Bernbeuren 3:3 (1:0)
22.Spieltag, 24.04.2022
Das Spiel vom Sonntag zwischen FC Penzing und dem TSV Bernbeuren endete mit einem 3:3-Remis. Mit einem respektablen Unentschieden trennte sich der TSV Bernbeuren vom Favoriten. Bereits das Hinspiel hatte der TSV Bernbeuren für sich entschieden und einen 4:2-Sieg gefeiert.
Nach nur 24 Minuten verließ Moritz Schulz von FC Penzing das Feld, Timo Schanderl kam in die Partie. Die erste Hälfte neigte sich dem Ende zu, als Philipp Haag vor 111 Zuschauern zum 1:0 für die Elf von Jürgen Lugmair erfolgreich war. Das Heimteam führte zur Halbzeit knapp mit einem Tor Vorsprung. Das 2:0 von FC Penzing stellte Jonas Wille sicher (54.). Robert Harsch war es, der in der 57. Minute den Ball im Tor von FC Penzing unterbrachte. Manuel Jäger witterte seine Chance und schoss den Ball zum 2:2 für den TSV Bernbeuren ein (73.). Dass das Team von Coach Michael Boos in der Schlussphase auf den Sieg hoffte, war das Verdienst von Adrian Natzeder, der in der 80. Minute zur Stelle war. Michael Hasche sicherte seiner Mannschaft kurz vor dem Abpfiff den Ausgleich, als er in der 90. Minute ins Schwarze traf. Am Ende stand es zwischen FC Penzing und dem TSV Bernbeuren pari.
FC Penzing belegt mit 34 Punkten den vierten Tabellenplatz. Zehn Siege, vier Remis und sieben Niederlagen hat FC Penzing momentan auf dem Konto. Mit dem Gewinnen tut sich FC Penzing weiterhin schwer, sodass man schon das dritte Spiel sieglos blieb.
Der TSV Bernbeuren hat 24 Zähler auf dem Konto und steht auf Rang zehn. Sechs Siege, sechs Remis und neun Niederlagen haben die Gäste derzeit auf dem Konto. Drei Unentschieden und zwei Niederlagen aus den letzten fünf Spielen: Der TSV Bernbeuren kann einfach nicht gewinnen.
Bericht von Bernbeuren:
Bernbeuren und Penzing trennten sich Unentschieden. Nach 0:2 Rückstand stellte der TSV die Partie kurzzeitig auf 3:2. Hasche glich für die Hausherren noch aus. Am Ende ging es nur noch darum, ein vollkommen verrücktes Spiel richtig einzuordnen. Denn das 3:3 (0:1) -Unentschieden, mit dem das Duell zwischen dem FC Penzing und dem TSV Bernbeuren endete, war dazu angetan, zahlreiche Interpretationen zuzulassen. Michael Boos entschied sich dafür, den einen Zähler, den sich seine Mannschaft gegen den Favoriten erkämpfte, als Punktgewinn zu interpretieren.
 „Das wird uns Auftrieb für die nächsten Wochen geben“, ist sich der Trainer des TSV sicher. Diese Deutung fiel ihm jedoch nicht ganz so leicht. Hätte er ein Remis vor dem Anpfiff dankend angenommen, rief das 3:3 nach Spielschluss zwiespältige Gefühle in ihm wach. Seine Elf hatte eine kuriose Partie abgeliefert. Zunächst konnte sie nicht vom Platzverweis für Penzings Thomas Kramer profitieren, der Manuel Jäger als letzter Mann im Strafraum von den Beinen geholt hatte. Trotz der Überzahl lagen die Bernbeurer nach 55 Minuten mit 0:2 hinten. „Sehr bitter“, kommentierte Boos den Rückstand. „Wir lassen uns zu leicht ausspielen.“ Da war es dann auch egal, ob Philipp Haag aus dem Spiel heraus sowie Jonas Wille nach einer Ecke trafen. Dass der klare Rückstand die Mannschaft nicht zu Boden warf, sondern sie erst richtig aufrüttelte, zählt zu jenen Besonderheiten und Stärken, die den TSV im Abstiegskampf der Kreisliga 2 auszeichnen. „Es ist ein Wahnsinn“, konnte Boos es selbst nicht glauben, wie seine Kicker durch Robert Harsch, Manuel Jäger und Adrian Natzeder das Spiel in nur 23 Minuten vollkommen drehten. Aber irgendwie griffen in dieser Phase alle Automatismen. Der reaktivierte Roman Lerchenmüller dirigierte die eigene Abwehr und Patrick Landes, der ebenfalls auf die Zähne biss, nur um seine Kollegen zu unterstützen, führte im Mittelfeld glänzend Regie. Dieser Einsatz wäre eigentlich drei Punkte wert gewesen, wenn nicht in der letzten Minute Robert Harsch ein Laufduell gegen einen Penziger Stürmer verloren und sich nur noch durch ein Foulspiel in allerhöchster Not zu helfen gewusst hätte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Michael Hasche zum Endstand von 3:3, von dem Boos nicht so recht zu sagen wusste, welche Bedeutung er eigentlich besaß. In der Tabelle liegt der TSV Bernbeuren nach dem sechsten Unentschieden in dieser Saison auf dem zehnten Rang und hat einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegszone, die bei Rang zwölf beginnt. (Christian Heinrich)
Penzing spielte mit:
Leszczynski Angelo, Schulz Moritz (24. Schanderl Timo), Keberle Michael, Wille Jonas (75. Viniol Moritz), Sedlmaier Moritz, Haag Philipp (Macierzynski Kacper), Thalmayr Johannes, Hasche Michael, Schneider Simon, Dietmaier Niclas, Kramer Thomas.
Bernbeuren spielte mit:
Keck Wolfgang, Glatzel Daniel, Schwarz Ludwig (36. Landes Patrick), Grotz Elias, Lerchenmüller Roman, Harsch Robert, Bauer Lukas, Natzeder Adrian, Hofmnn Simon, Jäger Manuel, Schmölz Martin.
Tore:
1:0 Haag (44.)
2:0 Wille (54.)
2:1 Harsch (57.)
2:2 Jäger (73.)
2:3 Natzeder (80.)
3:3 Hasche (90.) Strafstoss
Gelbe Karte:
Hasche, Viniol (Penzing)
Schwarz, Grotz, Harsch, Bauer, Natzeder (Bernbeuren)
rote Karte:
Kramer (Penzing) wegen Notbremse
Zuschauer:
111     
Schiedsrichter:
Tobias Sommer