SC Fürstenfeldbruck – FC Penzing 0:2 (0:0)
2. Spieltag, 03.08.2019
Penzing verbucht den ersten Sieg
Mit einem verdienten Sieg beim Mitabsteiger aus der Bezirksliga kehrte Penzing aus Fürstenfeldbruck zurück. Trainer Jürgen Lugmair hatte einige Änderungen gegenüber der Vorwoche vorgenommen und diese zahlten sich letztlich aus, so war die Hereinnahme von Martin Greubel ein Gewinn für die Mannschaft. Ebenso positiv die Aufstellung von Sebastian Nichelmann der in Verbindung mit seinem Bruder Felix und mit Thomas Bretthauer eine solide Verteidigungsreihe bildete. Während man in Halbzeit eins noch Probleme mit sich selbst hatte, durch unnötige Ballverluste und Konzentrationsschwächen war es in Halbzeit zwei dann deutlich besser. Man vermisste bis dahin auf Penzinger Seite das Spiel über die Flügel und so hatte Bruck wenig Mühe die Angriffe abzuwehren. In der ersten Hälfte konnte sich keine Mannschaft mehr deutlich in Szene setzen und vieles blieb Stückwerk. Dies sollte sich aber in der zweiten Halbzeit ändern.
Penzing begann die Partie schwungvoll und hatte in der 4. Minute die erste Chance, als sich Adam Maurus auf dem linken Flügel durchsetzen konnte und seine Hereingabe zu Josef Noder gerade noch von einem Brucker Abwehrspieler zur Ecke geklärt werden konnte. In der 10. Min. der Partie ein schöner Spielzug doch die Hereingabe von Moritz Sedlmaier in den Fünfmeterraum wurde erfolgreich von Bruck geklärt. Im Gegenzug gab es die erste Chance für Bruck, doch den Schuss aus 20 Meter von Amin Toure konnte Tw Leszczynski entschärfen. Danach verflachte das Spiel und fand zunehmend nur noch im Mittelfeld statt. So musste ein Penzinger Abwehrfehler in der 31. Min. herhalten um wieder etwas Würze in das Spiel zu bringen, als die Brucker zu einer großen Torchance, erneut durch Toure Amin, kamen. Doch Sebastian Nichelmann konnte für seinen schon geschlagenen Torhüter auf der Torlinie den Ball zur Ecke klären. Dies waren so ziemlich die einzigen Aufreger in der ersten Halbzeit.
Die zweite Hälfte eröffnete in der 48. Min. Martin Greubel mit einem schönen Schuss aus 20 Meter, der nur knapp am Tor vorbei ging. Penzing übernahm zunehmend die Kontrolle über das Spiel und erarbeitete sich immer mehr Spielanteile. Fürstenfeldbruck versuchte mit langen Bällen aus der eigenen Hälfte zum Erfolg zu kommen, doch Penzings Abwehr stand und ließ nichts zu. Die Chancen für Penzing häuften sich aufgrund der Spielanteile und in der 53. Min. köpfte Jonas Wille nach einer Flanke von Thomas Kramer nur knapp am Tor vorbei. In der 55. Min. bekam Fürstenfeldbruck einen Freistoß aus aussichtsreicher Entfernung zu gesprochen, den Schuss von Yasin Kökner konnte Tw Leszxzynski erfolgreich parieren. Die 62. Min. brachte dann das erlösende 1:0 für Penzing, als Adam Marus Glück mit seinem Schuss aus18 Meter hatte, der noch von einem Brucker unglücklich abgefälscht wurde, in der linken unteren Ecke einschlug. Beim Abwehrversuch verletzte sich Tw Kemmerer und dies kam Penzing in der 73. Min. zu Gute, als Josef Noder nach einer Kopfballvorlage von Jonas Wille mit seinem Kopfball über den Brucker Torhüter zum 2:0 traf. Zuvor hatte Niclas Dietrmaier eine Großchance als er sich geschickt gegen zwei Abwehrspieler durchsetzen konnte und alleine vor Tw Kemmerer war, aber zu hektisch beim Toresschluss agierte. Bruck konnte sich nur noch selten in Szene setzen, so in der 84. Min. als ein Penzinger Abwehrfehler herhalten musste, doch Ojo Emmanuel schoss aus 14 Meter knapp am Tor vorbei. Penzing vergab durch eine schlechte Chancenverwertung einen höheren Sieg, denn Fürstenfeldbruck ließ stark nach und so häuften sich die Chancen für Penzing. Eine Großchance vergab Daniel Neuhaus in der 87. Min., der nach einem Freistoßtrick alleine im Fünfmeterraum den Ball an den Innenpfosten knallte.
So sieht der SC Fürstenfeldbruck das Spiel:
„Gegen Penzing kann man verlieren“ – SC Fürstenfeldbruck kassiert billige Tore!
Für Sakis Kiourkas ist die erste Saisonpleite kein Beinbruch. „Gegen Penzing kann man verlieren,“ sagte der Trainer des SC Fürstenfeldbruck nach dem 0:2 (0:0) vor heimischer Kulisse. Auch wenn der 32-jährige Grieche die Gegentreffer als „billig“ bezeichnete.
Vor dem 0:1 (62.) bekamen die Serien-Absteiger den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Letztlich wurstelte sich Maurus Adam in den Strafraum. Sein abgefälschter Schuss aus knapp 13 Metern schlug hinter SC-Keeper Marcel Kemmerer unhaltbar ein. Danach verlor das junge Brucker Team – nur Tamas Madar (40) und Güngür Cakir (32) erhöhen den Altersdurchschnitt maßgeblich – die Ordnung. Penzings Torjäger Josef Noder nutzte das zum 0:2 (73.). Allerdings haftete dem Treffer der Makel der Abseitsstellung an. Schiedsrichter Yunis Widholz (Pöcking) erkannte den Treffer jedoch an. In der torlosen ersten Spielhälfte hielt Bruck in einer temporeichen Partie mit. Amin Toure (14.) und Emmanuel Ojo (32.) hatten sogar Führung auf dem Fuß. Aber auch Penzing hatte zwei Einschussmöglichkeiten, die Kemmerer vereitelte. Insgesamt ist Kiourkas mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden, zumal am Mittwoch das Totopokal-Nordfinale in Weßling bestritten werden darf.
Penzing spielte mit.
Leszczynski Angelo, Bretthauer Thomas, Nichelmann Felix, Noder Josef, Müller Martin, Sedlmaier Moritz (67. Dietmaier Niclas), Haag Philipp (36. Kramer Thomas), Nichelmann Sebastian, Greubel Martin, Adeam Maurus, Neuhaus Daniel (46. Wille Jonas).
Fürstenfeldbruck spielte mit:
Kemmerer Marcel, Cakir Güngör, Kopic Matej, Toure Amin, Ouro-Bodi Abass (73. Kochen Özgür), Bayer Leonardo, Magahaes da Silveira, Dembele Sidy (73. Cetinkaya Can), Kökner Yasin (81. Sow Mohamed), Ojo Emmanuel.
Tore:
0:1 Maurus (62.)
0:2 Noder (73.)
Gelbe Karte:
Greubel, Neuhaus, Kramer (Penzing)
Cakir, Toure, Dembele, Cetinkaya (Fürstenfeldbruck)
Zuschauer:
70
Schiedsrichter:
Yunis Wildholz (Pöcking)