12 Spieltag, 30.09.2017, 15:00 Uhr  
Lenggrieser SC  –  FC Penzing   3:0 (2:0)
Mit den Auswärtsspielen haben die Penzinger einfach ihre Probleme. Für die Partie in Lenggries hatten sich FCP-Trainer Roland Krötz und sein Team so viel vorgenommen, doch es kam anders: Mit 0:3 mussten sich die Penzinger geschlagen geben.
Pech auch noch, dass sich 20 Minuten vor Schluss der eingewechselte Michael Freund verletzte und das Wechselkontingent bereits ausgeschöpft war, so mussten die Penzinger die Schlussphase in Unterzahl bestreiten. „Und mit zehn Mann kann man ein 0:3 nicht mehr drehen“, sagt Roland Krötz. Nach vier Spielen in Folge musste man nun wieder eine Niederlage hinnehmen – trotzdem steht der Aufsteiger in die Bezirksliga mit 15 Punkten nicht schlecht da.
Es waren am Ende drei individuelle Fehler, die den Gastgebern reichten, um den Sieg einzufahren. Keeper Dominik Forstner, der nach seinem Auslandsaufenthalt wieder zurück ist und für den verletzten Matthias Rummelsberger im Tor stand, verursachte den Elfmeter zur 1:0-Führung der Gastgeber (15.). Auch am dritten Tor war Forstner nicht unschuldig, trotzdem nimmt Krötz den Keeper in Schutz: „Er ist ein guter Torhüter und an ihm die Niederlage festzumachen wäre nicht richtig. Die gesamte Mannschaft kam nicht recht ins Spiel.“
In Unterzahl chancenlos.
Nach dem Führungstreffer war
Lenggries immer besser ins Spiel gekommen und Penzing brauchte, um den Rückschlag zu verdauen. Dann allerdings hatte auch das Team von Roland Krötz gute Chancen zum Ausgleich und sogar zur Führung – konnte diese aber nicht nutzen. Stattdessen fiel das 2:0 (36.). „Wir hatten uns für die zweite Hälfte viel vorgenommen“, erzählt Krötz – doch es kam anders. Und nach dem 3:0 in der 63. war das Spiel eigentlich gelaufen. Als Penzing dann noch in Unterzahl zu Ende spielen musste, hatte die Mannschaft von Krötz den Gastgebern nichts mehr entgegenzusetzen.(mm)
So berichtet der Lenggrießer SC vom Spiel:
Starker Kapitän: Gerg führt Lenggries aus der Krise.
Mürnseer-Elf zeigt Trotzreaktion
Sieben Begegnungen in Folge konnte der Lenggrieser SC keinen Erfolg mehr verbuchen. Mit einem 3:0 (2:0)- Heimsieg gegen den FC Penzing wurden am Samstag die mageren Wochen – es gab lediglich drei durch Unentschieden geholte Punkte – beendet. 
„Wenn wir alle Chancen genutzt hätten, wäre möglicherweise sogar ein 8:0- Sieg herausgesprungen“, resümierte LSC-Coach Thomas Mürnseer.
Tatsächlich vergaben seine Mannen beste Gelegenheiten, das Ergebnis höher zu gestalten. Die Gäste waren harmlos, zwangen LSC-Keeper Flori Schauer im ersten Abschnitt lediglich zweimal dazu, sein Können unter Beweis zu stellen. Dabei hatte Penzing freilich die Chance, um in Führung zu gehen. Die Hintermannschaft der Hausherren wirkte zu Beginn nicht besonders sattelfest. Flori Adlwarth vertändelte die Kugel an FC-Torjäger Noder, der zog ab, doch Schauer war zur Stelle. Mit zunehmender Spieldauer bekamen die Platzherren immer mehr Oberwasser. Ausschlaggebend für beide Treffer in Halbzeit eins war energisches Nachsetzen bei bereits verloren geglaubten Bällen. Zunächst eroberte Max Schmid das Spielgerät zurück, stocherte es kurz vor die gegnerische Torlinie und FC-Keeper Dominik Forstner konnte Max Scheck nur noch mit einem Foul am Einschieben hindern. Jakob Gerg verwandelte den fälligen Elfmeter souverän. Und der Torschütze war dann auch Vorbereiter zum 2:0. Wieder hatte Penzing einen Angriff der Gastgeber abgefangen, Gerg aber holte sich durch unermüdlichen Einsatz den Ball zurück, spielte streng in den Fünfmeterraum, wo Maxi Holdenrieders Abwehrversuch direkt vor den Füßen von Max Schmid landet. Der LSC-Angreifer ließ sich die Chance nicht entgehen.
„Wir hatten uns viel vorgenommen, sind aber einfach nicht ins Spiel gekommen“, meinte FC- Trainer Roland Krötz, und dies schafften die Gäste auch nicht nach Wiederbeginn. Lediglich bei einem Freistoß von Marco Leszczynski musste sich Schauer strecken, die restlichen Möglichkeiten gehörten Lenggries. Und eine davon wurde dann auch zum 3:0- Endstand verwertet: Wieder steckt Gerg einfach nicht zurück, erobert sich den Ball, bedient Toni Berger und der zwang den Gästekeeper zu einer fehlerhaften Abwehr die genau bei Max Schmid endete. Aus dem Hinterhalt schob der Torjäger in den verwaisten Kasten. Kurz darauf hätte Schmid seine Trefferausbeute sogar noch erhöhen können. Perfekt bedient von Scheck fuhr der Doppeltorschütze jedoch unter die Kugel, zielte aus kurzer Distanz weit über die Latte. Die Lenggrieser waren aber auch so zufrieden. „Das war eine Trotzreaktion meiner Mannschaft auf die hinter uns liegenden Begegnungen. Hochkonzentriert wurde heute zur Sache gegangen und so werden wir auch die nächsten Aufgaben anpacken“, richtete LSC-Trainer Mürnseer bereits den Blick nach vorne. 
Penzing spielte mit:
Forstner Dominik, Nichelmann Felix, Herl Fabian (39. Freund Michael), Noder Josef (5. Leszczynski Marco, Holdenrieder Maximilian, Osowski Daniel, Babic Filip (46. Frei Jürgen), Adam Maurus, Hasche Michael, Ritvo Zachary, Dietmaier Niclas.
Lenggries spielte mit:
Schauer Florian, Pichler Robert, Sonner Rico, Lindner Hans, Riesch Andreas, Schmid Maximilian, Adlwarth Florian (76. Reiser Franz), Scheck Maximilian, Gerg Jakob (65. Buchmair Ludwig), Gerg Mathias, Berger Anton,
Tore:
1:0  Gerg J. (15.) Strafstoßtor
2:0 Schmid (36.)
3:0 Schmid (63.)
gelbe Karte:
Dietmaier (Penzing)
Adlwarth, Gerg M. (Lenggries)
Zuschauer:
80
Schiedsrichter:
Erkan Cerkez (Murnau); 1. Assi: Stefan Hoyer; 2. Assi: Gerhard Kirchbichler