8. Spieltag, 24.09.16, 16:00 Uhr   
SV Eurasburg-Beuerberg  –  FC Penzing   0:5 (0:5)  
Penzing spielte mit:
Forstner Dominik, Nichelmann Felix, Frei Jürgen, Malicki Kristofer, Adam Maurus (59. Schmalfuss Oliver), Leszczynski Marco, Noder Josef, Sedlmaier Morotz, Haag Philipp (46. Dusch Christof), Holdenrieder Maximilian (59. Haeckl Christoph), Dietmaier Niclas.
Eurasburg spielte mit:
Bauer Peter, Knobloch Christian, Mathäus Andreas, Greimel Dominik, Bergmoser Benedikt, Götzinger Hubert, Manhart Stefan, Scheidl Stefan (30. Wenus Wolfgang), Hauptmann Lukas, Lange Florian, Maier Matthias.
Tore:
0:1 Adam (6.)
0:2 Noder (20.)
0:3 Adam ((28.)
0:4 Noder (39.)
0:5 Noder (41.)
gelbe Karte:
Frei (Penzing
Götzinger, Scheidl, Wenus (Eurasburg-B)
Zuschauer:
50
Schiedsrichter:
Monika Ströbele (Karlsfeld)
Penzing macht in Halbzeit 1 alles klar  !
Zuerst Hui dann Pfui. Mit einer nur in der 1.Halbzeit überzeugenden Leistung holte sich Penzing einen weiteren Auswärtserfolg . Der Aufsteiger aus Eurasburg zeigte sich in weiten Phasen überfordert. Die hoch stehende Abwehr der Gastgeber lud  den FCP förmlich dazu ein, über lange Bälle ihre schnellen Spitzen Noder und Adam in Torgefahr zu bringen.  Diese nahmen dankbar an, sprühten vor Spiellaune  und erzielten im Wechsel eine verdiente 5:0 Führung bis zur Halbzeit. Das Fundament dazu legte eine geschlossene Mannschaft, die weitgehend auf schnelles Abspiel  ohne Schnörkel setzte. Ganz anders verlief die 2.Hälfte. Penzing hatte nun als 12.Mann den Schlendrian auf dem Feld. Zu spätes Abspiel, ungenaue Pässe, Unkonzentriertheit und eigensinnige Aktionen vor allem von jungen Spielern ließen die sehenswerte 1. Hälfte vergessen. Das Team verpasste eine große Chance  gegen einen schwachen Gegner ihr Torkonto zu verbessern. Die zahlreichen, mit einem Bus angereisten Anhänger des Tabellenführers sehnten sich nach desolaten 45 Minuten ohne weiteren Torerfolg nach dem Schlusspfiff der  sicher leitenden Schiedsrichterin. Tore: 3x Noder, 2x Adam. (gema)
So berichtet Eurasburg-Beuerberg vom Spiel:
Der Tabellenführer erwies sich als eine Nummer zu groß für den Aufsteiger. Schon nach einer halben Stunde war die Partie zwischen dem SV Eurasburg-Beuerberg und dem FC Penzing beim Stande von 0:3 aus Sicht der Gastgeber entschieden. „Es wäre in jedem Fall schwer gewesen, gegen diesen Gegner einen Punkt zu holen. Aber wir haben es ihnen auch sehr einfach gemacht“, beurteilte Stephan Leitner die Situation nach Spielschluss realistisch, ehe er in leichten Sarkasmus verfiel: „Ich habe nicht gewusst, dass wir aus eigenen Vorteilen dem Gegner so viele Torchancen kreieren können.“ Ein Musterbeispiel dafür war die Entstehung des 0:2 in der 20. Minute: Eurasburg führte einen Eckball aus, verfehlte aber das Tor. Während die beiden für die Ecke aufgerückten Innenverteidiger noch zurück trotteten, nahmen die zur Absicherung eingeteilten Mitspieler bereits wieder ihre angestammten Positionen ein. So fand der weite Abschlag von FC-Torhüter Dominik Forstner den im Zentrum allein gelassenen Torjäger Josef Noder, der sich für den großzügig gewährten Freiraum mit seinem ersten von drei Toren in dieser Partie bedankte. „Das ist einfach zu naiv“, monierte Leitner. „Gegen einen cleveren Gegner, noch dazu mit so einem Torjäger, kommt’s dann schon mal knüppeldick.“ Schon kurz nach Spielbeginn waren die Gäste durch Maurus Adam in Führung gegangen. Wenige Minuten nach dem „Knackpunkt“, wie SV-Trainer Leitner den Treffer zum 2:0 bezeichnete, erhöhte Adam auf 3:0. Damit war für Eurasburg endgültig die Hoffnung auf etwas Zählbares dahin. „Wir hatten uns schon was vorgenommen, aber dafür wäre in der ersten Halbzeit etwas mehr Gegenwehr angesagt gewesen“, fasste Leitner zusammen. Zwingende eigene Chancen fanden sich nach Spielschluss so gut wie keine in der Statistik, was den SV-Trainer zu der Feststellung brachte: „Wir waren heute einfach freundliche Gastgeber.“