10. Spieltag, 09.10.16, 15:00 Uhr   
SV Mammendorf  –  FC Penzing   2:3 (1:3)  
Penzing spielte mit:

Forstner Dominik, Nichelmann Felix, Frei Jürgen, Malicki Kristofer, Adam Maurus, Leszczynski Marco, Noder Josef, Sedlmaier Moritz (27. Leitner Bernhard), Haag Philipp (44. Dusch Christof), Holdenrieder Maximilian (36. Herl Fabian, Dietmaier Niclas. 
Mammendorf spielte mit:
Micheli Raphael, Müller Christian, Prem Maximilian, Fasching Christian, Güller Marco, Haumayr Daniel, Eberle Johannes (60. Skoff Florian), Gröbl Philipp (80. Dürmeier Matthias), Hoffmann Jakob, Urban Manuel, Heiß Sebastian.
Tore:
0:1 Adam (22.)
0:2 Leszczynski (37.)
0:3 Noder (40.)
1:3 Urban (45.) Foulelfmeter
2:3 Urban (82.) Foulelfmeter 
gelbe Karte:
Forstner, Nichelmann, Frei, Haag, Holdenrieder, Dietmaier, Herl (Penzing)
Prem, Urban (Mammendorf)
gelb-rote Karte:
Prem (Mammendorf) 90+4 wegen Unsportlichkeit
rote Karte:
Frei (Penzing) 84. wegen Unsportlichkeit 
Zuschauer:
170
Schiedsrichter:
Markus Müller (Gessertshausen)
Penzing setzt sich vom Verfolgerfeld ab !
In einem spannenden Spitzenspiel konnte Penzing hochverdient drei Punkte aus Mammendorf mitnehmen. Die Gastgeber können von Glück sagen, dass sie In der ersten Halbzeit nicht bereits deutlich im Rückstand geraten sind, denn Penzing ließ etliche gute Torgelegenheiten liegen, während die Gastgeber nur eine einzige Chance herausspielen konnten. Bereits in der 5. Min. hätte Penzing durch Josef Noder in Führung gehen können, als er nach einen Abwehrfehler der Mammendorfer frei vor Tw Micheli, dem besten Mammendorfer, auftauchte und dieser den Ball zur Ecke abwehren konnte. Fünf Minuten später hatte Moritz Sedlmaier die Führung auf dem Fuße, erneut nach einer Mammendorfer Abwehrschwäche, doch er legte sich den Ball zu weit vor und Tw MIcheli konnte im den Ball vom Fuß stehlen. Mammendorfs Paradesturm war bei der sicheren Penzinger Abwehr gut aufgehoben und die schnellen Penzinger Angriffe setzten der nicht gerade sattelfesten Mammendorfer Abwehr immer wieder zu. In der 22. Min. war es so weit, als nach einem schönen Spielzug über Josef Noder und Marco Leszczynski letzterer Maurus Adam freispielte und dieser mit einem  überlegten Schuss über Tw MIcheli ins lange Eck  zur mittlerweile hochverdienten 1:0 Führung traf. Mammendorf hatte in der 24. Min. eine Chance als nach einem Penzinger Einwurf zum Gegner Sebastian Heiß aus 13 Meter im Strafraum an den Ball kam und diesen aber nicht richtig traf. In der 27. Min. war Josef Noder wieder einmal alleine durch, doch Tw MIcheli konnte seinen Schuss abwehren. Der abgewehrte Ball kam zu Marco Leszczynski, dessen Nachschuss konnte ein Mammendorfer Abwehrspieler gerade noch vor der Torlinie abwehren. Penzing blieb weiterhin am Drücker und setzte die unsichere Abwehr der Gastgeber immer wieder unter Druck. Das 2:0 in der 37. Min. kam durch ein feines Zuspiel von Maurus Adam zu Marco Leszczynski zustande, dieser zog aus 16 Meter ab und Tw Micheli sah dabei etwas unglücklich aus, den der Ball war durchaus haltbar. Bereits eine Minute später nahm Maurus Adam Daniel Hoaumayr im Mittelfeld den Ball ab, war alleine durch, doch statt quer auf den völlig freistehenden Josef Noder zu spielen, schoss er selbst und am Tor vorbei. Wiederum einen Minute später war es aber soweit, ein schöner Pass von Felix Nichelmann aus der eigenen Hälfte erreichte Josef Noder und diesmal ließ er sich die Chance nicht entgehen und netzte zum 3:0 ein. Einen unnötigen Elfmeter, verursacht von Kristofer Malicki in der 45. Min, an Manuel Urban brachte den Gastgebern den Anschlußtreffer. Der gefoulte trat selbst an und verwandelte sicher zum 1:3, was zugleich auch den Halbzeitstand bedeutete.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber mit neuen Schwung aus der Kabine und berannten das Penzinger Tor, allerdings ohne große Wirkung, denn die Abwehr stand sicher und ließ wenig zu. Schiedsrichter Markus Müller läutete mit zum Teil unverständlichen Entscheidungen ein Kartenfestival ein mit 9 gelben Karten und zwei Platzverweisen, einmal mit gelb-rot und einmal glatt rot. Durch das Öffnen der Abwehr von Mammendorf boten sich Penzing gute Konterchancen, so in der 55. Min. als Marco Leszczynski von Josef Noder im Fünfmeterraum schön freigespielt wurde, doch statt den Ball in das Tor zu köpfen, stoppte er den Ball und ein Abwehrspieler nahm in den Ball ab. Penzing ließ weitere gute Gelegenheiten aus und dies hätte sich fast gerächt. Die endgültige Entscheidung hatte Josef Noder in der 79. Min. auf dem Fuß, als er wieder einmal nach einem Zuspiel von Marco Leszczynski alleine vor Tw Micheli stand und sein Schuss nur die Querlatte streifte. Im Gegenzug foulte Tw Forstner den durchgebrochenen Marco Güller und zum fälligen Elfmeter trat erneut Manuel Urban an. Tw Forstner konnte den ersten Schuss zwar noch abwehren, aber gegen den Nachschuss war er machtlos. Die letzten zehn Minuten waren dann nur noch ein Spiel auf das Penzinger Tor. Zudem hatte Penzing nach dem Platzverweis von Jürgen Frei, wiederum nach einer zweifelhaften Entscheidung, nur noch 9 Feldspieler auf dem Feld und diese konnten mit viel Einsatz und Kampf das Spiel über die Bühne bringen. Sie hatten auch das notwendige Quäntchen Glück in der 90. Min. als nach einer abgewehrten Ecke Daniel Haumayr an den Ball kam, sein Schuss aus 6 Meter wurde gerade noch von einem Penzinger Abwehrspieler zur Ecke abgewehrt. Es waren noch bange fünf Minuten Nachspielzeit zu überstehen, doch der Ausgleich für Mammendorf wäre aufgrund der von Penzing vergebenen Chancen nicht gerecht gewesen.
Fazit:
Das Spiel war ein Spitzenspiel, das man sich als Zuschauer nur wünschen kann. Auch neutrale Zuschauer zeigten sich begeisternd was beide Mannschaften boten.
Spiel aus Sicht von Mammendorf:
Der SV Mammendorf hat das Spitzenspiel gegen den FC Penzing knapp mit 2:3 (1:3) verloren. Damit haben sich die Gäste vorerst ein wenig abgesetzt. Sieben Punkte beträgt der Penzinger Vorsprung auf die beiden Verfolger Mammendorf und Bernbeuren, übrigens beides Aufsteiger aus der Kreisklasse.
„Das war die beste Mannschaft, die bisher hier gespielt hat“, meinte Mammendorfs Sprecher Robert Böck. Allerdings erwischte die Mannschaft von SV-Trainer Heiko Nausch auch nicht ihren allerbesten Tag. Vor allem die erste Halbzeit war unterirdisch. „Da waren wir überhaupt nicht auf der Höhe“, resümierte Böck. Für den Spitzenreiter trafen Maurus Adam (22.), Marco Leszczynski (37.) und Josef Noder (40.). Den Hausherren gelang zumindest noch vor dem Pausenpfiff von Referee Markus Müller (Magertshausen) der Anschlusstreffer. Manuel Urban traf vom Elferpunkt. In der zweiten Spielhälfte kam Mammendorf besser ins Spiel, Penzing beschränkte sich aufs Kontern. In einer hektischen Phase gelang Urban zwar noch das 2:3, der Ausgleich fiel nicht mehr.