15. Spieltag, 12.11.2016,  Spielbeginn 14:15 Uhr
TSV Peiting  –  FC Penzing   0:1 (0:0)  
Penzing spielte mit:

Forstner Dominik, Herl Fabian, Frei Jürgen, Malicki Kristofer, Adam Maurus (46. Lutz Fabian), Noder Josef, Dusch Christof, Sedlmaier Moritz, Holdenrieder Maximilian, Schmalfuss Oliver (70. Abenthum Tim), Dietmaier Niklas.
Peiting spielte mit:
Baltzer Daniel, Freiberger Tobias, Salzmann Thomas, Hornung Marian, Pakleppa Stefan, Riedl Markus, Meier Florian (72. Schuster Christian), Krötz Sebastian, Kirchbichler Michael (65. Lotter Matthias), Bergmeister Johannes, Wagner Christoph.
Tor:
0:1 Malicki (56.) Foulelfmeter
gelbe Karte:
Frei (Penzing)
Hornung, Riedl, Kirchbichler (Peiting)
gelb-rote Karte:
Hornung (70.) Foulspiel
Zuschauer:
100
Schiedsrichter:
Hubert Tobies (Garmisch)

Penzing nimmt erfolgreich Revanche!
In einer völlig zerfahrenen Partie, die niemals Kreisliganiveau erreichte, behielt der FC Penzing seine weiße Auswärtsweste durch einen 1:0 Sieg. Garant dafür war eine sichere Abwehrleitung der Gäste. Im Spielaufbau wurde  den Zuschauern von beiden Seiten ein wahres Fehlpassfestival geboten.  Zusammenhängende Spielsituationen waren Mangelware. Auf Penzinger Seite vergaß man das einfache, schnelle Zuspiel und verrannte sich im Gegner. Die zweite Spielhälfte dominierte Penzing den extrem schwachen Gegner ohne dabei von dessen häufigen Abwehrschnitzern zu profitieren. Eigensinn und mangelnde geistige Frische verhinderten einen möglichen Torerfolg. Der einzige Treffer fiel nach einem berechtigten Elfmeterpfiff. Kristofer Malicki verwandelte sicher zum Siegtreffer des heute kaum überzeugenden FCP, der insgesamt gesehen mit einer hervorragenden Halbsaison als verdienter Tabellenführer in die Winterpause geht. (gema)

Peiting – Fußball-Kreisligist TSV Peiting hat sich mit einer Niederlage in die Winterpause verabschiedet. Das Team von Stefan Jocher unterlag in einem schwachen Spiel Spitzenreiter Penzing, der sich per Elfmeter zum Sieg schoss. Der letzte Auftritt der Fußballer des TSV Peiting in diesem Jahr passte zu den äußeren Bedingungen – und zu den Spielen in den vergangenen Wochen. Bei trübem und grauem Herbstwetter bot die Elf von Trainer Stefan Jocher gegen den keineswegs übermächtigen Spitzenreiter FC Penzing eine durchwachsene Vorstellung, mit nur überaus seltenen offensiven Akzenten, die letztlich ein Elfmetertreffer entschied. „Das war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel“, meinte Jocher nach der 0:1-Niederlage, die die Zuschauer alles andere als von den Stühlen riss. „Penzing war nicht überragend und wäre bestimmt zu schlagen gewesen“, urteilte Jocher, dessen Team in den entscheidenden Situationen aber viel zu ungenau agierte. „Der letzte Pass kam leider nicht an“, ärgerte sich Jocher, nachdem sich seine Elf mehrfach ordentlich durch das Mittelfeld kombinierte, aber dann am gegnerischen Strafraum hängen blieb. Gefährliche Aktionen kamen so bis zur Pause nur durch ein paar Fernschüsse zustande, die Penzings Keeper Dominik Forstner aber nicht wirklich vor Probleme stellten. Auf der Gegenseite musste TSV-Schlussmann Daniel Baltzer zweimal eingreifen. In der Anfangsphase schaffte es Thomas Salzmann nicht, FC-Torjäger Sepp Noder auszubremsen. Baltzer (6.) klärte dann aber die brenzlige Situation. Eine halbe Stunde später war die TSV-Abwehr bei einer Ecke nicht ganz im Bilde. Aber Baltzer war beim gefährlichen Schuss von Christof Dusch (35.) zur Stelle. Kurz nach dem Wechsel musste sich der TSV-Torhüter jedoch geschlagen geben, als Kristofer Malicki (55.) vom Elferpunkt zum 1:0 traf. Dem Strafstoß ging ein Foul von Stefan Pakleppa voraus. „Unnötig, aber berechtigt“, ärgerte sich Jocher, nachdem Pakleppa im eigenen Strafraum etwas zu ungestüm zu Werke gegangen war. Eine Viertelstunde später folgte der nächste Schock für die Hausherren, als Marian Hornung die zweite Verwarnung (70.) kassierte und damit vorzeitig zum Duschen musste. In Unterzahl gelang es den Peitinger dann überhaupt nicht mehr, Druck aufzubauen und sich Chancen herauszuspielen. Die Penzinger wussten aus der numerischen Überlegenheit aber auch kein Kapital zu schlagen, so dass die Partie bis zum Schlusspfiff ohne Höhepunkte dahinplätscherte. (Roland Halmel)