TSV Peiting – FC Penzing 2:5 (1:4)
4. Spieltag, 18.08.2019

Penzing mit 4 Toren in den ersten 20 Minuten
Trotz einem Viertorevorsprungs muss man den Penzinger Sieg unter die Rubrik „Sehr glücklicher Sieg“ einordnen. Denn was die Gastgeber an hochkarätigen Chancen vergaben ist schon sensationell. Hätte Tw Wiedemann nicht wieder einen guten Tag erwischt, wäre Penzing in der zweiten Hälfte auf der Verliererstrasse gelandet. Ein ganz schlechtes Defensivverhalten, sowie ein Mittelfeld, das mit der Raumaufteilung Probleme hatte und ein Passspiel, dass es dem Zuschauer die Haare aufstellte, waren weitere Merkmale des Penzinger Spiels in der zweiten Hälfte. Gut, dass die Peitinger auch nicht gerade glänzten und in den ersten 30 Minuten völlig indisponiert waren.
Das Spiel begann mit einem Paukenschlag, als Kacper Macierzynski nach einem schlecht abgewehrten Ball der Peitinger Abwehr in der 2. Min. mit seinem Flachschuss aus 16 Meter zum 0:1 ins rechte untere Toreck traf. Gleich nach dem Anstoß verloren die Peitinger erneut den Ball und die Flanke in den Strafraum von Kacper Macierzynski köpfte der Peitinger Abwehrspieler Florian Meier per Flugkopfball unhaltbar für seinen Torwart ins eigene Tor zum 0:2. Peiting kam in der 12. Min. zum ersten Mal gefährlich vor das Penzinger Tor, als Christoph Eberle Tw Wiedemann mit seinem Schuss prüfte. In der 12. Min. gab es Freistoß für Penzing und diesen führte Daniel Neuhaus von der rechten Seite aus und Jonas Wille köpfte völlig unbedrängt unhaltbar für Tw Floritz zum 0:3 ein. Eine Nachlässigkeit der Penzinger Abwehr in der 12. Min. konnte Maleki Safiulla zum Glück nicht ausnützen. Jonas Wille wurde in der 20. Min. mustergültig von Maurus Adam bedient und ließ drei Peitinger Abwehrspieler aussteigen und versenkte den Ball im Peitinger Tor zum 0:4. Peiting hatte in der 24. Min. seine erste Großchance als Matthias Lotter eine Flanke von Christoph Eberle aus kurzer Entfernung am Penzinger Tor vorbei schob. Penzing antwortete durch Neuhaus in der 25. Min. als sich dieser im Strafraum gegen zwei Peitinger Abwehrspieler durchsetzen konnte und aus 12 Meter nur knapp über das Tor schoss. Ein Fehlpass von Thomas Bretthauer in der 35. Min. und einem zu späten Eingreifen der Penzinger Abwehr ermöglichten den Peitinger das 1:4 durch Matthias Lotter. Maurus Adam hatte in 44. Min. sogar die Möglichkeit das Ergebnis noch weiter auszubauen alleine vor Tw Floritz, dieser konnte aber zur Ecke abwehren
In der 2. Halbzeit wurde aus dem Fußballklub Penzing der Schwimmverein Penzing. Denn nur noch Peiting setzte Akzente und vergab eine Reihe von hochkarätigen Torchancen im Minutentakt. Penzings Mittelfeld ging völlig unter, konnte keinen Ball mehr in den eigenen Reihen halten und ließ jedes Defensivverhalten missen. Die Abwehr von Penzing brachte sich immer wieder selbst in große Schwierigkeiten durch ihr schlechtes Abspiel. Peiting verzweifelte schier an seinen vergebenen Chancen. Diese jetzt aufzuzählen würde den Rahmen des Berichts sprengen. Dem Gastgeber gelang nur noch das 2:4 durch Andreas Stadler in der 85. Min. als er nach einem Eckball unbedrängt und unhaltbar für Tw Wiedemann einköpfte. Penzing kam nur noch einmal entscheidend vor das Peitinger Tor und dies war in der 95. Min. als sich eine als Flanke gedachter Ball von Maurus Adam über Tw Floritz ins lange Eck zum 2:5 senkte. Vorher wurde in der 93. Min. Daniel Neuhaus wegen Unsportlichkeit mit der gelb-roten Karte vom Platz geschickt.
Was ist nur mit Penzing in der zweiten Hälfte eines Spiels los, das fragten sich die Penzinger Zuschauer. Eine Halbzeit Hui, eine Pfui, so kann man das angestrebte Ziel einen Platz unter den ersten Fünf nicht erreichen.
So sieht Peiting das Spiel:
2:5 – Peiting erlebt den blanken Horror
Heimpleite gegen FC Penzing
Einen ordentlichen Dämpfer kassierte der TSV Peiting im zweiten Heimspiel der Saison. Eine verkorkste Anfangsphase mündete in eine 2:5-Pleite gegen den FC Penzing.
Schneetreiben oder Nebel – beides bei Fußballfans nicht sehr beliebt – hätten sich die Anhänger des TSV Peiting in der Kreisliga 2 wohl gerne in den ersten Minuten gewünscht, um die gruselige Vorstellung ihrer Mannschaft nicht sehen zu müssen. Stattdessen gab es strahlenden Sonnenschein und beste Sicht auf den historischen Viererpack des FC Penzing innerhalb von nur zwanzig Minuten.„Das war eine Mischung aus Slapstick, Unvermögen und gegnerischer Qualität“, versuchte TSV-Spielertrainer Fabian Melzer den völlig verkorksten Beginn zu erklären. „Wir sind danach aber nicht auseinandergefallen“, so Melzer. In der Tat stemmte sich seine Truppe gegen die Pleite, die auch abwendbar gewesen wäre. „Matthias Lotter hätte alleine drei Tore machen müssen“, sagte Melzer. Für ihn war die Chancenverwertung aber letztlich der Knackpunkt für die Niederlage, bei der die Torschussbilanz von 12:10 für die Peitinger sprach.
Peiting vergibt zahlreiche Chancen
Bei der Hitzeschlacht lagen die Gastgeber ehe sie sich versahen durch einen abgefälschten Schuss von Kacper Macierszynski (2.) und einen schönen Flugkopfball von Florian Meier (3.), der statt im erhofften Aus im eigenen Tor landete, mit 0:2 hinten. Der TSV versuchte sofort zu antworten. Zwei Schüsse von Christoph Eberle (12.) und Florian Wörle (15.) brachten aber nichts ein. Die Penzinger zeigten sich dagegen brutal effektiv. Erst köpfte Jonas Wille (13.) unhaltbar in den Winkel und wenig später stand die Peitinger Abwehr bei seinem Tor zum 0:4 (20.) nur Spalier. Lotter (24.) schob danach bei seiner ersten Chance vorbei. Auf der Gegenseite ließ aber auch der FCP (33.) eine Möglichkeit aus, ehe Lotter (35.) zum 1:4 verkürzte. Der Peitinger Mittelstürmer hatte noch vor der Pause zweimal das zweite Tor auf dem Schlappen (41.,45+2.), das aber nicht fallen wollte. Dazwischen wehrte TSV-Keeper (45+1.) Julian Floritz erstmals in der Partie einen Schuss ab.
Mehr als der Anschlusstreffer gelingt nicht
Zehn Minuten nach dem Wechsel ging es verhalten weiter, dann folgten Chancen in kurzer Taktung. Einen Distanzschuss der Gäste parierte Floritz (56.). Danach ließen Wörle (58.), Andreas Stadler (62.) und Lotter (67.), der alleine auf den FCP-Keeper zulief, beste Möglichkeiten aus. In der Schlussphase verzeichneten die Gastgeber weitere vier Großchancen, darunter einen Lattentreffer von Lotter (90+1.). Stadler (85.) hatte den TSV davor nach einer Melzer-Ecke zum 2:4 herangebracht. Den Sturmlauf der Peitinger beendete schließlich ein weiterer abgefälschten Schuss von Adam Maurus (90+5.), der zum 2:5-Endstand einschlug. Die Ampelkarte (90+3.) kurz davor für Daniel Neuhaus vom FCP hatte nur statistischen Wert.
Penzing spielte mit.
Wiedemann Tobias, Bretthauer Thomas (39. Kramer Thomas), Nichelmann Felix, Wille Jonas, Noder Josef, Macierzynski Kacper (55. Herl Fabian), Nichelmann Sebastian, Greubel Martin, Adam Maurus, Neuhaus Daniel /30. Müller Martin), Schneider Simon.
Peiting spielte mit:
Floritz Florian, Melzer Fabian, Salzmann Thomas, Pakleppa Martin, Heiß Elias, Lotter Matthias, Meier Florian, Krötz Sebastian (75. Wagner Christoph), Maleki Safiulla (54 Stadler Andreas), Eberle Christoph /46. Multerer Benedikt), Wörle Florian.
Tore:
0:1 Macierzynski (2.)
0:2 Eigentor (3.) Meier
0:3 Willle (14.)
0:4 (Wille (20.)
1:4 Lotter (35.)
2:4 Stadler (85.)
2:5 Maurus (90+5)
Gelbe Karte:
Bretthauer, Neuhaus (Penzing)
Fehlanzeige (Peiting)
gelb-rote Karte:
Neuhaus (90+3) wegen Unsportlichkeit
Zuschauer:
70
Schiedsrichter:
Peteratzinger Arthur (Geretsried)