Penzing empfängt um 19:30 Uhr den SC Fürstenfeldbruck zum Nachholspiel.
Zuletzt gab es für Penzing nur ein torloses Unentschieden. Das soll sich heute Abend zu Hause gegen den SC Fürstenfeldbruck ändern. Und die Chancen dafür stehen gut.
Nicht viel Zeit blieb den Penzinger Fußballern, um die Enttäuschung nach dem 0:0 gegen Phönix München zu verarbeiten. Bereits am heutigen Mittwoch steht die nächste Bezirksliga-Partie für die Mannschaft von Roland Krötz auf dem Programm, und wieder können die Penzinger Heimrecht genießen: Ab 19.30 Uhr ist der SC Fürstenfeldbruck zu Gast. Eigentlich wäre Penzings Trainer Roland Krötz eine längere Pause bis zum nächsten Spiel lieber gewesen. „Man hat doch gemerkt, dass einige krank waren“, blickt er auf das torlose Unentschieden am Sonntag gegen Phönix zurück. Insgesamt war er denn auch nicht unzufrieden: „In der Spieleröffnung und im Aufbau waren wir eigentlich sehr stabil“, sagt Krötz – nur im Angriff habe man den letzten Pass nicht an den Mann bekommen. „Das ist momentan unser Problem.“
Dass Fürstenfeldbruck am vergangenen Sonntag einen 3:5-Sieg eingefahren hat, schreckt Krötz nicht – im Gegenteil: „Bruck hat also drei Tore bekommen“, ist seine erste Reaktion, ehe er einräumt, dass „man natürlich auch erst mal fünf schießen muss“. Trotzdem zeige das Ergebnis, dass die Gäste in der Abwehr verwundbar seien – und das hofft er ausnutzen zu können.
Denn trotz der acht Punkte und Platz 9 ist Krötz nicht zufrieden. „Wir stehen schon ganz okay da, aber jeden Punkt, den man hat, hat man“, so der Penzinger Trainer, und in den bisherigen Spielen habe man doch bereits einige liegen gelassen. Deshalb gehe man mit einem gewissen Druck in die Spiele und das würde Krötz gerne ändern.
Tatsächlich sieht Platz 9 ganz gut aus, doch der Lenggrieser SC auf dem ersten Relegationsplatz nach unten hat nur zwei Zähler weniger als die Penzinger. Auch die Gäste haben nach ihrem Sieg gegen Aubing zu den Penzingern aufgeschlossen und liegen mit 8 Zählern direkt hinter dem FC auf Platz 10.
Allerdings sind nicht nur die Verfolger dem Bezirksliga-Aufsteiger auf den Fersen – auch der Weg nach oben ist für die Penzinger nicht weit: Mit einem Sieg heute Abend könnten Roland Krötz und sein Team bis auf Platz 6 nach oben klettern.
Verzichten muss er allerdings heute Abend auf Fabian Lutz, ansonsten „füllt sich der Kader langsam wieder“. Auch Moritz Sedlmeier sei nach seiner Verletzung wieder ins Training eingestiegen, sagt Krötz, „das ist sehr erfreulich“.

Achtung vor Noder: Fürstenfeldbruck gegen Penzing gefordert
Ein Punkt trennt die Teams Nachlegen lautet die Devise beim SC Fürstenfeldbruck, wenn die Bezirksliga-Elf von Trainer MichaelWestermair heute Abend, 19.30 Uhr, zum Nachholspiel beim Aufsteiger FC Penzing antritt. Die Gastgeber rangieren mit einem Punkt mehr auf dem neunten Tabellenplatz. Wie schon gegen Aubings Torjäger Daniel Koch wird Westermair auch Penzings Goalgetter Josef Noder, der bisher sechs der sieben Treffer erzielt hat, in Manndeckung nehmen. In Aubing hat das mit einem 5:3-Sieg geklappt.Mit Urlaubsrückkehrer Tamas Madar ist wieder ein erfahrener Defensivmann dabei, der zusätzlich der Abwehr Sicherheit geben soll. Auch Sturmspitze Ilija Sivonjic, der gegen Aubing aus beruflichen Gründen fehlte, ist mit an Bord. Verletzt fehlen werden dagegen Kapitän Julius Ostarhild, Sportdirektor Ugur Alkan und Nico